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BURAN
Schon 1966 begannen erste Entwicklungen für ein sowjetisches Shuttle. Das "Spiral" getaufte Projekt basierte auf einem Überschallflugzeug (MIG 105) und sollte bei Mach 4 zwei Kosmonauten Platz bieten.
Buran, ein äußerlich fast identischer Nachbau des Space Shuttles, hätte es mit seinem amerikanischen Zwilling problemlos aufnehmen können. Doch nicht nur der Buran-Transporter, auch seine Trägerrakete Energija gehört zu den Meisterleistungen sowjetischer und russischer Ingenieurskunst. Die Großrakete zählt noch heute, obwohl sie nur zweimal startete, als eine der leistungsstärksten und fortschrittlichsten Trägerraketen der Welt.
Mit Buran baute Russland das teuerste und größte je in Russland entwickelte Raumschiff.
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Studien hatten ergeben, dass die aerondynamische Form des Shuttles die Ideale für ein solches Raumfahrtzeug wäre. Doch im Innern unterscheidet sich der Aufbau des Burans völlig vom amerikanischen "Vorbild". Durch das Wegfallen eigener Triebwerke ergibt sich eine komplett andere Innenraumstruktur. Die Kernbesatzung bestand aus vier Personen im Cockpit, allerdings waren im unteren Deck zehn Sitze für weitere Besatzungmitglieder installiert.
Die Stromversorgung ist mit 30 KW deutlich höher als beim Shuttle (18 KW). Als Treibstoffgemisch für die Manövriertriebwerke wird genau wie bei der Energija Kerosin/LOX verwendet (Shuttle: Wasserstoff/Sauerstoff). Durch einen größeren Treibstoffvorrat erhöht sich auch die Manövriertätigkeit auf 500 - 900 m/s. Ein ebenfalls sehr auffallender Unterschied besteht darin, dass Buran auch unbemannt fliegen kann. So war der Orbiter während des Jungfernfluges, welcher der einzige Flug bleiben sollte, nicht bemannt.
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